FAQ

Das Verlegen von Großformatfliesen ist definitiv aufwändiger. Bei Großformatfliesen investiert der Fliesenleger mehr Zeit und Material bei der Ausrichtung der Fliesen. Bei kleinen Fliesen hingegen ist der Aufwand nicht zu vergleichen. Der Untergrund muss vor dem Verlegen der Großformatfliesen sorgfältig bearbeitet werden (Schleif, Spachtel und Ausgleichsarbeiten). Damit die Fliesen gleichmäßig aneinander liegen, muss der Untergrund besonders gerade sein (egal ob Boden oder Wand).  

 

Große Fliesen haben darüber hinaus die Eigenschaft leicht gebogen zu sein. Der entstehende Hohlraum muss durch den Fliesenleger mit hohen Mengen an speziellen Fliesenkleber und ständiger Kontrolle ausgeglichen werden. Demnach ist ein mehrmaliges Ablösen und wieder auflegen der großen und schweren Fliesen notwendig, welches ein weiterer Grund für einen enormen Zeitaufwand darstellt. Das Verlegen von Großformatfliesen an den Wänden beherbergt eine wahre Herausforderung und verlangt eine hohe Professionalität. Die großen Fliesen können beim Verlegen sehr leicht rutschen und müssen dementsprechend öfter berichtigt werden. Für FIVA Fliesen ist das jedoch kein Problem. Mit Unserem erfahrenen Team, schaffen wir die schwierigsten Herausforderung in Handumdrehen.

Das ist ein großer Fehler und wir raten stark davon ab. Durch das Verzichten auf die Abdichtung im Badezimmer entsteht das Risiko der Schimmelbildung. Wie Ihnen bewusst ist können Schimmel zu schweren gesundheitlichen Problemen führen und sind demnach in jedem Haushalt zu vermeiden. Das schlimmste ist, es können andere Zimmer und somit auch das komplette Haus oder Wohnung von der Schimmelbildung betroffen werden. Meist wird dieser Befall viel zu spät entdeckt, sodass meist eine Entkernung vollzogen werden muss, was u.a. eine bis zu 3-Wöchige Trocknungsphase mit sich herbringt. Wie kommt es überhaupt dazu, dass sich Schimmelpilze hinter den Fliesen bilden können? Der Wasserdampf kann sich im Putz, durch offenporige Zementfugen oder gerissenen Silikonfugen, einlagern. Durch die Fliesen kann diese Feuchtigkeit aber nur sehr schwer entweichen und somit kann sich über die Jahre hinweg ein idealer Nährboden entwickeln, was nur sehr schwer rechtzeitig erkannt werden kann. 

Mit einer Abdichtung können Sie sich vor dieser Gefahr schützen und somit viel Zeit und Kosten sparen. Die komplette Abdichtung erfolgt am Besten vor dem Einbau einer Badewanne oder einer ebenerdigen Dusche. In diesem Fall werden die Wände bei einer Badewanne bis zu 1,50 m Spritzbereich und bei der Dusche in einer Höhe von 2,20 cm abgedichtet.  In Badezimmern mit normalen Duschen (Duschtasse) werden die Wände im Spritzbereich abgedichtet, sowie der Boden unter der Dusche.

Ja, der geringe Fugenanteil lässt den Raum größer wirken. Je höher der Fugenanteil ist, umso enger wirkt ein Raum.  Nach unserer langjährigen Erfahrung ist es besser an die Wand Fließen in den Maßen 30x60cm bis 120×240 cm zu verlegen. Ebenso hat es sich bewährt Fließen in den Maßen 60x60cm bis 120x120cm auf den Boden zu verlegen. Bei kleinen Fliesen nutzt man für die Wand max. 25x25cm, für den Boden max. 50x50cm.  Die Mosaikfliesen sind in diesem Fall eine Ausnahme. Bei Mosaik Fliesen nutzt man bewusst einen großen Fugenanteil, um die Fläche zu strecken. Das Strecken der Fläche bewirkt bei Mosaikfliesen ein besonderes Aussehen.

Natursteine sind, wie es der Name vermuten lässt natürliche Rohstoffe, die zu Produkten entwickelt worden sind. Das Besondere an Natursteinen ist, sie sind Unikate. Die frostfeste Eigenschaft der Steine ermöglicht das Verlegen in Innen- und Außenbereichen.  Besondere Produkte bedürfen auch einer besonderen Pflege mit den richtigen Pflegemitteln. Andernfalls kann Feuchtigkeit und Dreck in den Stein einziehen. Natursteine können verschiedene Wirkungen erzielen. Sie können „ruhig“ oder „lebhaft“, „weich“ oder „hart“ sein. Bei FIVA Fliesen in Mannheim finden Sie einzigartige Natursteine ganz nach Ihrem Geschmack.

Feinsteinzeug hingegen wird im Ofen und unter hohem Druck stark gepresst. Wir empfehlen es Kunden, die keine Lust oder Zeit für aufwändige Pflege haben. Feinsteinzeug ist sehr strapazierfähig, unempfindlich und einfacher zu pflegen. Die Oberflächen können reliefiert sein, sowie glatt, poliert oder rau. Mit Hilfe von bestimmten Druckverfahren kann die Optik von Natursteinen erstklassig und hochwertig produziert werden. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jedes Feinsteinzeug für den Innen- und Außenbereich geeignet ist. FIVA Fliesen in Mannheim unterstützt Sie bei der Entscheidung bis ins letzte Detail.

Es gibt verschiedene Optionen für die Wahl der Fugenfarben. Für glasierte Steinfliesen sind keine Farbeinschränkungen gegeben. Bei den unglasierten Feinsteinzeugfliesen hingegen sollten keine farbigen Fugenmörtel benutzt werden, da deren Farbpigmente, insbesondere bei kohle- und graphithaltigen Fugenmassen sich an der Oberfläche festsetzen können. Es sollten daher an weniger wichtigen Stellen Probeläufe durchgeführt werden, um das Verhalten abzustimmen. Es sollten auf jeden Fall die Hinweise der Hersteller beachtet werden.   

Die Fugenbreite ergibt sich im Allgemeinen aus der Differenz der Nennmaße und Herstellungsmaße oder sind in den Normen der Hersteller vorgegeben. 

Die DIN 18 157 Teil 1-3 empfiehlt bei feinkeramischen Fliesen und Platten nach DIN EN 14411 mit einer Seitenlänge bis 150 mm etwa 2 mm Fugenbreite und über 150 mm eine Breite von 2 bis 8 mm.

Bei unbehandelten Fliesen, meist rauen Fliesen ist auf die richtige Wahl der Fugenfarbe zu achten. Durch das Fugenwasser ist eine Unterwanderung der Glasur mit den Farbpigmenten des Mörtels möglich, welche dann zu einer Verfärbung der Fliesenoberfläche führen kann.

Ja, es ist möglich. Nach unserer langjährigen Erfahrung empfehlen wir folgendes Vorgehen:

–          Der Fliesenbelag muss abgeklopft werden

–          Lose Fliesen müssen entfernt werden

–          Fehlstellen sind mit Mörtel auszugleichen

–          Nach der Befreiung des Belages von Unreinheiten wird eine Spezial-Haftgrundierung auftragen

–          Zum Schluss wird der Fliesenkleber aufgekämmt aufgetragen und die neue Fliese verlegt   

Es ist wichtig, dass bei jedem Prozessschritt die Hinweise von Herstellern zu beachten sind. Falls Sie hier Unterstützung brauchen, scheuen Sie sich nicht davor uns zu fragen, wir helfen gerne!

Aufgrund des dichteren Materials lassen sich Steinzeug- und Feinsteinzeugfliesen nicht mit konventionellen Bohrern bearbeiten. Bohrlöcher mit kleineren Durchmessern können im Trockenbohrverfahren mit speziell gehärteten Bohrern oder mit einem Glaskeramik-Bohrer bearbeitet werden. Dabei muss die Fliese hohlraumfrei auf nicht federndem Untergrund verlegt sein. Am Besten lassen sich exakte Bohrlöcher auf allen Untergründen im Nassbohrverfahren mit Diamanthohlbohrern in den gängigen Größen problemlos durchführen. 

Feinsteinzeugfliesen und glasierte Steinfliesen lassen sich in der Regel im Trockenschnitt durch Anritzen mit einem Widia-Rädchen und gleichmäßigem Anpressdruck schneiden.

Vor dem Gebrauch sollten neue Schneidrädchen etwas entschärft werden. Das Anritzen sollte unter leichtem und gleichmäßigem Anpressdruck zügig durchgeführt werden. Sollten dennoch Absplitterungen entstehen, ist es möglich beim Fachhandel Feinschnitt Rädchen für den Trockenschnitt zu erwerben. Bei schwierigen Schneidearbeiten sollten zum sauberen Trennen spezielle Diamant– Nass-Fliesenschneider eingesetzt werden.

Ja, denn oft sieht das auch besser aus als manche Wandfliesen. Der Grund liegt in der Größe der Bodenfliesen. Die Größe bringt mehr Spannung in den Raum und sorgt damit für ein besseres Aussehen. Es ist jedoch zu beachten, dass der Aufwand viel größer ist.

Das obliegt ganz Ihrem Wunsch. Räume können mit Fliesen unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Sie können größer wirken, kleiner wirken, wärmer wirken oder auch kühler wirken. Hierbei können auch andere Stilelemente, wie Bordüren, eine komplett geflieste Wand auflockern.

Ein großes Problem in jedem Haushalt ist die Schimmel- und Stockfleckenbildung. Demnach empfiehlt es sich die Wände immer komplett zu Fliesen. Bei Tapeten an den Wänden ist eine besondere Vorsicht geboten. Tapeten nehmen den Wasserdampf schneller auf und speichern ihn lange Zeit im Putz.

Früher bezeichnete man rektifizierte Fliesen auch als kalibrierte Fliesen. Nachdem die Fliesen gebrannt und ausgehärtet sind, werden diese begradigt und sind dann alle auf den Millimeter genau gleich groß. Dieser Prozess ermöglicht es den Fliesenleger, die Fliesen sehr eng mit einer Fuge (1,5 bis 2,5 mm) zu verlegen. So wirkt das Bodenbild moderner und ruhiger.

Die Aufgabe von einer Fuge ist das Verbinden der Fliesen für ein Gesamtbild. Dabei können unvermeidbare Ungleichheiten des Bodens, aber auch herstellungsbedingte „Fehler“ von Fliesen ausgeglichen werden. Damit keine Spannungen auf der Oberfläche aufgebaut werden, benutzt man Fugen als eine Art Unterbrechung.  Diese Eigenschaft kommt insbesondere bei Fußbodenheizungen zur Trage.  Die Fuge hat auch den Vorteil den Belag vor eindringendem Wasser und Schmutz zu schützen. Eine Fuge, die aus Zement hergestellt worden ist, verhindert das Eindringen von Bakterien und Pilzen und vielen weiteren schädlichen Mikroorganismen. Aus diesen Gründen können wir Ihnen von einer Knirschverlegung abraten, damit Sie Probleme von vornherein vorbeugen können. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unsere höchste Priorität.